Kräuterwind Gartenprofis
Gut überlegt und schön gestaltet
Wo es schöne Kräuterwind Gärten zum Schauen gibt,
wird oftmals Interesse für den eigenen grünen Daumen,
für den eigenen Garten geweckt. Hier stehen unsere
Landschaftsgärtner, Gartenarchitekten und Gärtnerei-,
Baumschulen-, Pflanzenfachmarkt und Floristikbetriebe
mit Rat und Tat zur Seite.
Kräuterwind bietet Garten- und Pflanzen Know-how
für Westerwälder und alle, die sich für grüne
und blühende Gartenideen begeistern. Die fünfte Säule
im Kräuterwind-Projekt ist noch ganz jung und wird doch
schon in diesem Frühjahr mit der „Kräuterwind Pflanze
des Monats“ Schönes und Hochwertiges für Ihren Garten
bieten. In Kräuterwind-Qualität wird ab April in monatlichem
Wechsel eine attraktive Auswahl von Stauden, Gehölzen,
Gräsern, Kräutern u.a.m. die Kräuterwind-Angebotspalette
erweitern.
Die Kräuterwind Gartenprofis:
Culterra Haus und Garten
Stiftsstraße 1
56566 Neuwied Heimbach-Weis
Tel.: 02622-888410
leo.hoffmann@bbw-neuwied.de
Das Grüne Haus
Saynstraße 43
57627 Hachenburg
Tel.: 02662-941034
dasgruenehaus@t-online.de
Gartenbaumschule Auerbach
Steinerhart 40
53773 Hennef
Tel.: 02242-3374
info@gartenbaumschule-auerbach.de
www.gartenbaumschule-auerbach.de
Gärtnerei Heidmann
Gartenstraße 7
56307 Dernbach b. Dierdorf
Tel.: 02689-927511
info@gaertnerei-heidmann.de
www.gaertnerei-heidmann.de
Pflanzenhof Schürg
Pirzenthaler Straße 14
57537 Wissen
Tel.: 02742-2138
info@schuerg-pflanzenhof.de
www.schuerg-pflanzenhof.de
Stauden-Gärtner
Inh. Hans Pohler
Schirlinger Feld
65556 Limburg a. d. Lahn
Tel.: 06431-8098
hans.pohler@stauden-gaertner.de
www.stauden-gaertner.de
Garten Coaching Marianne Rupp
Beratung, Planung, Vorträge
Birkenweg 8
56412 Welschneudorf
Tel.: 02608-944580
marianne-rupp@online.de
Gartenarchitektur
Sonja Ziegler
Bergstraße 18
56269 Dierdorf-Brückrachdorf
Tel.: 02689-1239
info@garten-architektur.de
www.garten-architektur.de
Garten- und Landschaftsbau Dietewich
Schulstraße 3
57299 Burbach-Holzhausen
Tel.: 0 27 36 / 33 36
info@dietewich-garten.de
www.dietewich-garten.de
Jörg Deimling
Garten- und Landschaftsbau
In der Gass 4
57627 Astert
Tel.: 02688-1209
jdeimlin@rz-online.de
Wussten Sie schon, dass eine hier kultivierte Qualitätspflanze
rund 10-15 Mal durch die Hände des Gärtners geht, bevor sie
in den Verkauf gelangt?
Kräuterwind Qualitätspflanzen sind:
- Im Westerwald kultiviert
- Sind Klima erfahren
- Besitzen dadurch eine stärkere Abhärtung
- Verfügen über kürzere Transportwege
- Kommen aus kompetenten Fachbetrieben
mit Pflanzen-Erfahrung - Sind keine Massenware
- Besitzen Qualität und haben ihren Preis
- Sind dadurch nicht unbegrenzt verfügbar
Die Gärtnereibetriebe unter den Gartenprofi-Partnern
kultivieren die Pflanze des Monats und können Ihnen
auch Auskunft über Verfügbarkeit und weitere Vertriebs-
partner geben. Sprechen Sie die Betriebe einfach an
und informieren Sie sich.
April - Polsterphlox
Mai - Pfingstrosen
Juni - Hechtrosen
Juli - Sommerflieder
August - Blumendost
September - Donnerwurz
Bart des Jupiter, Dachlauch, Donnersbart, Donnerwurz,
Hauswurz, Steinrose
Wer edle Hauswurz hält in Ehren, der kann wohl manchem
Übel
wehren (Alräunchens Kräuterbuch)

Semper = immer, vivus = lebend - also sind die Freilands-
ukkulenten
Semperviven (im deutschen
Sprachgebrauch die
Pluralbildung, korrekt eigentlich Semperviva), eine
Gattung
in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) "die ewig
Lebenden". Der englische Name "hen-and-chicks" beschreibt
zutreffend,
wie
diese Pflanze sich vermehrt - durch Stolonen,
Ableger.
Karl der Große hat in seiner Landgüterverordnung
(Capitulare
de villis) sozusagen befohlen, gewisse Pflanzen
anzupflanzen. Zu den verordneten
Pflanzen gehörte auch
die Hauswurz (Sempervivum tectorum L. ) die
zum Schutz vor
Blitzschlag auf jedes Dach zu pflanzen war! Und so bildet
seit
Jahrtausenden die Hauswurz dichte Polster auf Torbögen,
Mauerpfosten,
Dächern und Scheunen.

Verstärken ließ sich die blitzabwehrende Wirkung, wenn
beim
Herannahen eines Gewitters Hauswurzrosetten im Herdfeuer
verbrannt
wurden. Allerdings mußten diese am Johannistag
vom Dach gepflückt
worden sein. In Süddeutschland hängte
man sie auch in den Schornstein,
damit die Hexen nicht
hineinfahren konnten. "Er hat abhauen müssen,
hat die
Dachwurz vom Dach gerissen" hieß es, wenn jemand Haus
und
Hof verlor.
Heute noch wird Sempervivum gern
zur Dachbegrünung eingesetzt.
Quelle: http://www.zauber-pflanzen.de/semper_vivum.htm
Oktober - Apfelbeere
Die Apfelbeeren (Aronia) sind eine Pflanzengattung mit etwa
drei bis neun Arten, die zur Subtribus Kernobstgewächse (Pyrinae)
in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehören.

Am häufigsten sind die beiden Arten Aronia arbutifolia und Aronia
melanocarpa, sie werden Filzige Apfelbeere oder Schwarze Eberesche
genannt. Sie stammen ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas.
Die Früchte sind Apfelfrüchte. Der Strauch ist wenig anfällig
für Pflanzenkrankheiten.
Die obstbauliche Nutzung begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts
durch den russischen Biologen und Obstzüchter Iwan Mitschurin,
der die Aronia um 1910 mit anderen Obstsorten wie Ebereschen
und Mispeln gekreuzt oder sie zumindest veredelt haben soll.
Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen
Früchte, die ab Mitte August bis Oktober geerntet werden können,
schmecken süß-säuerlich-herb, heidelbeerähnlich. Die Beeren
werden entweder getrocknet (wie Rosinen) verwendet, oder
durch Dampfentsaften als Saft getrunken.
Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K-
und Vitamin-C-Gehalts zählt(e) die Aronia in Polen und Russland
zu den Heilpflanzen. Wegen ihrer kräftigen roten Farbe
(Anthocyane) wird sie ferner als Ersatz für Lebensmittelfarben
(vor allem Cochenillerot A) verwendet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Apfelbeere
November - Diamantgras
Sehr dekoratives Gras mit großen,
walzenförmigen, silbrig-rosa
Blütenähren und straff aufrechtem Wuchs.
Die überhängenden
Blätter erscheinen zeitig im Frühjahr und zeigen im
Herbst oft
einen Bronzeton (Foto). Die im September erscheinenden
filigranen, fedrig und locker wirkenden, haltbaren Blütenrispen
fangen
den Tau ein und lassen die Tropfen funkeln.

Das Diamantgras eignet sich
für naturnahe Pflanzungen
und Beete gleichermaßen. Es gedeiht besonders
gut auf mäßig
feuchten Böden, die nicht längere Zeit austrocknen.
Die
silbrigrosa fedrigen Blütenähren, mit denen es sich schmückt,
machen
dieses Gras zu einem wahren Diamanten, der in keinem
Garten fehlen
sollte. Besonders erwähnenswert ist die lange
Haltbarkeit der
Blütenähren, die Sie auch ins Zimmer holen
und in Ihre Blumensträuße
binden können.
Dezember - Stechpalme
Die Stechpalmen (Ilex), auch Winterbeeren oder Stechhülsen
genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der
Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae) innerhalb der Bedeckt-
samigen Pflanzen (Magnoliopsida).
Einige Arten und Sorten sind Zierpflanzen für Parks und Gärten.
Die Zweige mit den roten Früchten werden in Großbritannien,
in Frankreich und Nordamerika als Weihnachtsdekoration
verwendet und werden zunehmend auch in Mitteleuropa populär.

Die Arten der Familie sind sommer- oder immergrüne Bäume
und Sträucher, die Wuchshöhen von 2 bis 25 m erreichen. Sie
haben oft ledrige Laubblätter. Die Nebenblätter sind klein.
Sie sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die Blüten
sind klein und unscheinbar und haben neben den Blütenhüllblättern
nur einen Staubblattkreis und vier verwachsene Fruchtblätter.
Der Fruchtknoten ist oberständig. Die roten, braunen bis
schwarzen, selten grün bleibenden, Steinfrüchte enthalten
je einen bis zehn Samen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stechpalme
Januar 2012 - Schneeball
Die Pflanzengattung Schneeball (Viburnum) aus der Familie
der Moschuskrautgewächse
(Adoxaceae) umfasst je nach
Auffassung etwa 100 bis 200 Arten. Einige
Arten werden als
Zierpflanzen in Parks- und Gärten verwendet.

Bei Viburnum-Arten handelt es sich um Sträucher oder seltener
um kleine Bäume, wobei es sowohl immergrüne als auch laub-
werfende Arten gibt. Die Laubblätter sind gegenständig, selten
auch wirtelig angeordnet. Sie sind einfach, seltener gelappt,
und können einen gezähnten oder glatten Blattrand haben.
Die Blüten stehen in meist endständigen, trugdoldigen zymösen
Gesamtblütenständen zusammen, die aus wenigblütigen Dichasien
bestehen. Die oft wohlriechenden, fünfzähligen Blüten sind in der
Regel radiärsymmetrisch, es gibt jedoch auch Arten, bei denen
die Randblüten des Blütenstandes steril und vergrößert sind,
manchmal auch nach außen etwas stärker vergrößert, so dass
sie zygomorph sind. In diesem Fall erinnern die Blütenstände
an die mancher Hortensien-Arten, welche aber meist
vierzählige Blüten haben.
Der kurz fünfzipflige Kelch hat eine elliptische bis zylinderförmige
Röhre und ist mit dem Fruchtknoten verwachsen. Die rosa bis weiße
Krone ist flach radiär bis breit glockenförmig. Die fünf Staubblätter
stehen am Grund der Kronröhre zwischen den Kronzipfeln.
Typisch sind die Früchte: Aus einem dreifächrigen Fruchtknoten,
in dem aber nur ein Fach fertil ist und eine einzige Samenanlage
enthält, entwickelt sich eine Steinfrucht mit meist rotem
oder blauem Fruchtfleisch.
Februar 2012 - Winterjasmin
Der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum, Syn.: Jasminum
sieboldianum Blume), oder Winterjasmin, Nacktblütiger Jasmin,
Gelber Winterjasmin und Echter Winterjasmin genannt, gehört
zur Pflanzengattung Jasminum in der Familie der Ölbaumgewächse
(Oleaceae). Ungewöhnlich ist seine in die Wintermonate
fallende Blütezeit.

Der Winter-Jasmin stammt ursprünglich aus den nördlichen und
westlichen chinesischen Provinzen Gansu, Shaanxi, Sichuan, dem
südöstlichen Xizang und dem nordwestlichen Yunnan. Er wächst
in Dickichten, an Hängen und in Schluchten in Höhenlagen
zwischen 800 und 4500 m NN.
1844 gelangte er auch nach Europa. Heute ist er eine Zierpflanze
in Parks und Gärten der gemäßigten Breiten, in Frankreich
beständig verwildert.
Jasminum nudiflorum ist ein sommergrüner, breitwüchsiger Strauch
mit grünen, vierkantigen, bogig-niederliegenden Zweigen, die, wenn
sie
den Boden berühren, anwurzeln. Dadurch kann der Winterjasmin
wirre,
dichte Büsche bilden. Der Spreizklimmer erreicht Wuchshöhen
von etwa 2 Metern (mit Kletterhilfe auch bis zu 5 m). Seine glänzend
grünen Laubblätter sind gegenständig und dreiteilig gefiedert.
Die ganzrandigen Fiederblättchen sind eiförmig bis schmal-elliptisch
und 1 bis 3 cm lang.
Die Blüten erscheinen in den Wintermonaten vor dem Blattaustrieb
und
stehen einzeln und achselständig an den kahlen, vorjährigen
Zweigen (auf
diese Eigenschaft weist auch das Epitheton
„nudiflorum“ = „nacktblütig“ hin). Im Gegensatz zu fast allen anderen
Vertretern der Familie duften die Blüten nicht. Hauptblütezeit ist von
Januar bis April; es ist ein sogenannter Winterblüher. Bei sehr milden
Temperaturen zeigt der Winter-Jasmin seine gelben Blüten schon vor
Weihnachten. Der Blütenstiel ist 2 bis 3 mm lang. Die zwittrigen Blüten
messen im Durchmesser etwa 2 bis 2,5 cm und sind fünf- oder sechszählig.
Die fünf oder sechs Kelchblätter sind grün. Fünf oder sechs Kronblätter
sind zu einer gelben Blütenkrone verwachsen, die stieltellerförmig ist
und die Kronröhre ist etwa 8 bis 20 mm lang. In jeder Blüte sind nur
zwei Staubblätter vorhanden. Der Fruchtknoten ist oberständig.
Es werden Beeren gebildet, die eiförmig bis ellipsoid, 6 mm lang
sind und einen Durchmesser von 3 bis 4 mm haben.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Winter-Jasmin
März 2012 - Lenzrose
Lenzrosen gehören zu den wenigen Gartenstauden, die je
nach
Sorte manchmal schon ab Januar ihre Blüten öffnen.
Die verwandte
Christrose blüht oft sogar schon im Dezember.

Die meisten der bunten Lenzrosen gehören zur Gruppe der
Helleborus
Orientalis-Hybriden. Sie sind gewissermaßen
Kunstprodukte, denn die
Sorten wurden durch Kreuzungen
verschiedenster Helleborus-Arten
gezüchtet. Christ- oder
Schneerose nennt man die Art Helleborus niger,
von der es
mittlerweile auch verschiedene Zuchtformen gibt. Im Volksmund
wird die Gattung Helleborus außerdem Nieswurz genannt.
Das pulversierte
Rhizom der Pflanzen wurde früher zur Herstellung
von Niespulvern
beziehungsweise Schnupftabak verwendet, was
den Schwindel vertreiben und
das Gedächtnis stärken sollte.






