Und das gibt es im Westerwald

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Wie schön, wenn Menschen noch staunen können! So ergeht es immer wieder dem neuen Westerwälder Projekt „Kräuterwind-Genussreich Westerwald“. Man glaubt es kaum, ist positiv überrascht und will mehr wissen, was hinter Kräuterwind steckt. Die „Kräuter“ sind Namensgeber, verbinden durch ihre Art wie ein grüner Faden alle Projektsparten, aber Kräuterwind ist viel mehr. Garten und Grün, Natur und Regionalität sind nicht erst seit heute fruchtbarer Boden für Menschen, die für sich mehr Bewusstsein in ihren Alltag bringen möchten, mehr Anspruch an ihre Freizeitgestaltung haben und wieder mehr Erdung in einer globalisierten Welt suchen. Genuss und Leidenschaft dürfen nicht nur, sondern sollen sogar angesprochen werden, denn Kräuterwind soll Spaß machen, die Sinne ansprechen und ein Synonym für Qualität werden. Dahin streben die vielen engagierten Projektpartner und Anbieter. Kräuterwind bewegt nicht nur zahlreiche Menschen im Westerwald. Die interessanten Themen schwappen bereits über die Region hinaus, finden über die Kommunikation des Projekts immer mehr Nachfrage.

Mit dem „Erlebnisjahr 2012“ halten Sie umfassende Informationen in den Händen, die Ihnen die Angebote, Inhalte und Teilnehmer der Initiative näher bringen. Ein ganzes Jahr voller schöner Ideen und Inspirationen rund um den frischen, naturstarken Westerwald aber auch für Ihren eigenen Garten, Ihr eigenes Zuhause. Tauchen Sie ein in das neue Grün einer noch entdeckungsreichen Region zwischen den Flüssen von Sieg, Dill, Lahn und Rhein und finden Sie die Antwort auf die Frage: Wie grün sind Ihre Träume?
 
Herzlichst Ihr
Jörg Hohenadl
Initiator und Projektleiter
Kräuterwind Genussreich Westerwald


Neuigkeiten

Kennen Sie Nassau – die Stadt der mobilen Gärten ?

Seit Mitte März zeigt die Stadt an der Lahn wie blühendes Grün sich den Besuchern und Bewohnern von Nassau auf Rädern nähern kann. Ein grünes und wortwörtlich bewegendes Stelldichein der besonderen Art ist die gemeinsame Stadt-Aktion der blühenden Schubkarren, welche die Touristik im Nassauer Land, der Werbering Nassauer Land und die Stadt Nassau ins Leben gerufen haben. Und die Straßen, Geschäftstüren und Plätze blühen ganz neu auf!

Ein noch recht junger aber sehr engagierter Partner im Kräuterwindland Westerwald ist die Geburtsstadt des Freiherrn von und zum Stein, wo Stammburg Nassau hoch oben auf Bergeshöhe und das Schloss des Freiherrn unten in der Stadt zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten an der Lahn zählen. Nassau gehört zu den touristisch interessanten Orten an der Lahn und mit der neuen Idee der mobilen Gärten gewinnt der Ort zusätzliche Attraktivität und Aufmerksamkeit.

Kräuterwind Genussreich Westerwald ist mit der Kräuterwind-Wirtin Susanne Ernst und der Kräuterwind-Gartenprofi-Floristin Maike Proff gleich zweimal in Nassau vertreten und die beiden Damen ließen sich durch die Kräuterwind Gartenroute Westerwald zu der pfiffigen Schubkarrenidee inspirieren. „Wenn, soll auch die gesamte Stadt von den frischen Kräuterwind-Ideen profitieren“ meint Maike Proff und so sieht es auch die Chefin des Restaurants zur Stadthalle, die gemeinsam die Touristik im Nassauer Land, den Werbering Nassauer Land und die Stadt Nassau für das Projekt begeistern konnten. Der gemeinsame Plan war geschmiedet und so wurde passend zum Frühlingsanfang eine bunte Pflanzaktion auf dem Amtsplatz zwischen ehrwürdigem Schloss und barockem Fachwerk-Rathaus gestartet. Alle waren aufgerufen und eingeladen – Bürger und Bürgerinnen, Handel, Gewerbe, Gastronomie und Verwaltung. Alle Schubkarren waren willkommen. Ganz gleich ob alt oder neu, klein oder groß, aus Holz oder Metall – rund 25 Gefährte fanden den Weg zur Bepflanzung, wo unter Mithilfe von örtlichen Gartenbau- und Floristikbetrieben ganz individuelle, auf den Besitzer zugeschnittene blühende Unikate entstanden. Wanderschuhe und Spazierstock wachsen nun wie Wiesenblumen aus der Pflanzerde hervor und werben für die vielen Wandermöglichkeiten rund um Nassau, während aus einem anderen Schubkarren braune Apothekergläser und Heilkräuter den Besitzer unschwer erkennen lassen. Ob Gabel, Blumen, Teller und Gläser im Gastronomie-Schubkarren oder die blühenden Stadtfarben im kommunalen Rollgärtchen – der Pflanznachmittag wurde zum wahren Happening für die Nassauer Bürger und Gewerbetreibenden. Mittlerweile sind weitere Akteure und noch mehr bepflanzte Schubkarren hinzu gekommen. „Die Idee zieht weitere Kreise und ist mittlerweile zu einer echten Bewegung geworden, an die sich weitere Aktionen wie das Nassauer Schubkarrenfest am 7. Juli knüpfen werden“ berichtet Susanne Ernst voller Freude. Gemeinsam lässt sich eben so einiges bewegen und wenn dazu noch Blumen sprechen, profitieren Bewohner und Besucher gleichermaßen von dem neuen attraktiven Erscheinungsbild in der Stadt und vor der eigenen Haustüre. Eine erfolgreiche Idee ganz im Zeichen des Netzwerkgedankens von Kräuterwind Westerwald.

Auf zum Schubkarrenfest und dem Nassauer Freitisch mit einer kulinarischen Prise Kräuterwind

Am Samstag, 7. Juli startet ab 16 Uhr das erste Schubkarrenfest im Nassauer Kurpark. Ein vielfältiges Programm erwartet die Besucher. Mit einer Schubkarren(be)malaktion für Kinder mit anschließender Bepflanzung und Aufstellung in Kindergärten und Schulen beginnt das Fest. Gegen 18 Uhr geht die Schubkarren-Rallye los, wo Geschicklichkeit und Balance sicher eindeutige Vorteile verschaffen werden. Ein weiterer Wettbewerb um das schönste Bild vom eigenen Schubkarren bietet Aussicht auf eine ganze Ladung schöner Gewinne. Um 19 Uhr findet dann als Höhepunkt der Nassauer Freitisch statt. Das „nassauern“, was gerne mit „umsonst und für lau“ übersetzt wird, hat seinen Ursprung in der kostenlosen Speisung der einstmals herzoglich Nassauer Studenten durch den Landesvater. Diesen spendablen Service begehrten damals gerne auch andere nicht Nassauer Studenten, die sich so ein Essen „ernassauerten“.  Eine lange Tafel im Kurpark erwartet die heutigen Gäste. Nicht umsonst aber für nur 29,00 Euro bekommt jeder Teilnehmer einen Kräuterwind-Schlemmerteller mit regionalen Produkten, eine halbe Flasche Wein, eine halbe Flasche Wasser, dazu ein vielfältiges musikalisches Rahmenprogramm "unplugged" und jede Menge Spaß. Wer seinen Schubkarren als Festdekoration des Nassauer Freitischs mitbringt oder der Stadt im Voraus einen neuen oder alten Schubkarren spendet, bekommt einen ermäßigten "Nassauer Freitisch". Auch ohne Freitischkarten kann man bei einem Glas Wein die musikalischen Einlagen im Kurpark genießen und es sich gut gehen lassen. Nähere Informationen zum Schubkarrenfest und dem Nassauer Freitisch sind bei der Touristik im Nassauer Land, Tel.: 0 26 04 / 95 25 – 0 oder info@nassau-touristik.de erhältlich.

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Ministerin Höfken: „Kräuterwind – ein regionales Erfolgsmodell“

Für Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken ist die „Kleine Fromagerie“ in Oberrod (Westerwaldkreis) ein großartiges Beispiel für die erfolgreiche Erzeugung und Vermarktung regionaler Qualitätsprodukte. „Frau Schäfer Trumm ist es gelungen, mit artgerechter Ziegenhaltung und hervorragenden Spezialitäten eine Nische zu besetzen“, stellte die Ministerin bei einem Besuch der Käserei am Donnerstag im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2012 fest. Die Kür zu einem der besten deutschen Käseerzeuger im Fachmagazin der Feinschmecker sei eine eindrucksvolle Bestätigung dieses erfolgreichen Konzeptes. Die Fromagerie sei auch deshalb ein Vorzeigebetrieb, weil sich das Unternehmen in die Regionalmarke „Kräuterwind“ integriert und damit neue Vermarktungswege beschritten habe. Für die Ministerin zählt die junge Regionalmarke neben dem Westerwald-Steig zu den wichtigsten Imageträgern in der Region.

Dies unterstrich Jörg Hohenadl von der Mittelstandsförderung im Landkreis Neuwied. Seinen Ausführungen zufolge ist „Kräuterwind“ mit der Gartenroute Westerwald, mit Kräuterführern und Gartenprofis sowie den Manufakturen und Wirten mittlerweile so erfolgreich, dass das Projekt an der Schwelle zur professionellen Vermarktung über eine GmbH stehe. Mit „Kräuterwind“ sei es gelungen, ein „kleines, aber feines“ Marktsegment zu erschließen, so der Projektleiter und Hauptinitiator der Marke. Die Molkereiprodukte, Essige, Chutneys, Fruchtaufstriche, Öle, Wurst- und Backwaren seien mittlerweile weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Auf dem Hof in Oberrod präsentierten sich am Donnerstag neben der Gastgeberin weitere fünf Kräuterwind-Manufakturen.

Die Grüne Woche Rheinland-Pfalz veranstaltet das Landwirtschaftsministerium bereits zum sechsten Mal. In diesem Jahr steht die regionale Wertschöpfung unter dem Motto "Werte schätzen, Werte schaffen: Zukunft auf dem Land!“ im Mittelpunkt. In 18 Terminen im ganzen Land werden agrar- und weinbaupolitische Themen diskutiert und neue Projekte und Ideen für den ländlichen Raum vorgestellt.

Slowfood-Messe in Stuttgart

Der Kräuterwindlick über den Tellerrand hinaus

So attraktiv präsentierte sich der Kräuterwind-Stand in Stuttgart

Kräuterwind Genussreich Westerwald besuchte vier Tage lang die bundesweit größte Slowfoodmesse in Stuttgart und wurde in vielfacher Weise zum echten Hingucker für Besucher und Aussteller gleichermaßen.

„Ihr habt den schönsten Stand der ganzen Messe!“ – So begegneten viele Besucher und sogar Mitaussteller aus anderen deutschen Regionen dem Auftritt von Kräuterwind Genussreich Westerwald, anlässlich der bundesweit größten Slowfood-Messe in Stuttgart Mitte April. Seit letztem Jahr ist das Westerwälder Regionalprojekt auch Fördermitglied von Slowfood Deutschland. Slow Food, die weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten. Die Non-Profit-Organisation fördert eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt. Weiterhin bringt sie Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent.

Ziele, mit denen sich Kräuterwind nicht nur sehr gut identifizieren kann, sondern in vielerlei Hinsicht auch selbst verfolgt und pflegt. Durch die guten Kontakte in den Bereich Landwirtschaft des Rheinland-Pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Mainz, entstand im letzten Jahr die gemeinsame Idee eines ersten Rheinland-Pfälzischen Gemeinschaftsauftritts auf der Stuttgarter Slowfodmesse. Mit Unterstützung des Landes wurde ein Arbeitskreis aus Ministerium, der drei rheinland-pfälzischen Slowfood-Regionalgruppen und Kräuterwind gebildet, aus dem zwei Gemeinschaftsstände mit rund 18 Ausstellern resultierten. Kräuterwind Genussreich Westerwald besetzte die größte Standfläche eines Einzelanbieters und konnte sich somit attraktiv und vielseitig dem Publikum aus Baden-Württemberg und darüber hinaus präsentieren. Immer wieder wurden die Darstellung, die Produkte und die interessanten Informationsmedien wie die KräuterwindWelt und das Jahreserlebnis 2012 gelobt. Nicht nur Endverbraucher, sondern auch Wiederverkäufer mit eigenen Ladengeschäften interessierten sich für die Westerwälder Produkte, aber auch für die weiteren Projektsparten wie Gartenroute, Gartenprofis, Kräuterspezialisten und Kräuterwind Wirte. Die viertägige Messe bescherte Kräuterwind und damit auch der Westerwälder Region starke Aufmerksamkeit und nicht zuletzt neue Kontakte und eine Steigerung des Bekanntheitsgrades. Und das im „Feinschmeckerländle“ Baden-Württemberg!

Staatssekretär Dr. Thomas Griese besucht den Kräuterwind Stand und informiert sich über  die Westerwälder Regionalmarke

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